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Windenergie: Ausschreibungen und Smart-Grids werden Bildungsthemen

Oldenburg – Ausschreibungen, Smart Grids, steigende Windstromengen – die Themen, mit denen sich Fach- und Führungskräfte der Windenergiebranche befassen, ändern sich grundlegend. Das hat Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung in der Windbranche.

Dies zeigt sich neben den Weiterentwicklungen in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung auch bei den Hochschul-Studiengängen, wie z.B. dem Studienangebot des Windenerie-Netzwerks Forwind.

Studieninhalte um EEG-Neuerungen erweitert

Das bundesweite „Weiterbildende Studium Windenergietechnik und -management (Windstudium)“ bietet seit mehr als zehn Jahren eine Qualifizierung von Mitarbeitern und unterstützt damit Unternehmen der Branche. Nun wurden die Themen „Ausschreibungsmodell“ und „Smart Grids“ als neuer Bestandteil aufgenommen.

„Das Windstudium hat die Veränderungen der Branche immer schon in „Echtzeit“ begleitet. Mit dem anstehenden neuen EEG und dem Ausschreibungsmodell sind die Anpassungen aber etwas umfangreicher als sonst“, kommentiert Studienleiter Moses Kärn die Neuerungen. Mit dem Thema „Smart Grids“ werfe man zudem einen Blick in die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung.

Schwerpunkte bei komplexem Projektmanagement

Das Windstudium richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Windenergiebranche sowie an Quereinsteiger aus anderen Industriezweigen. Es vermittelt interdisziplinäres Fach- und Orientierungswissen, das die Absolventen in die Lage versetzt, Windenergieprojekte in ihrer ganzen Komplexität verstehen und kompetent führen zu können. Mehr als 250 Fach- und Führungskräfte der Windenergiebranche sowie Quereinsteiger nutzten das berufsbegleitende Windstudium für ihren beruflichen Aufstieg und bilden ein lebendiges Alumninetzwerk.

Das Windstudium ist ein Gemeinschaftsprojekt von ForWind – Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, der Windenergie-Agentur WAB e.V. und der Stadt Oldenburg. Das Windstudium wird finanziell unterstützt von der GE Wind Energy GmbH, der Bremer Landesbank und der UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG.

21.03.2016

 



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