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Weltweit erste schwimmende Windfarm erhält Speicher

© Statoil ASA© Statoil ASA

Peterhead, Schottland – Erst vor Kurzem wurde in Schottland der erste schwimmende Windpark der Welt in Betrieb genommen. Nun erhält die innovative Offshore-Windfarm einen besonderen Energiespeicher.

Der Windpark Hywind Scotland im Norden Schottlands erhält einen Batteriespeicher. Betreiber Statoil den Auftrag für eine innovative Batterie vergeben.

Younicos liefert 1-MW-Batterie für Speicherprojekt Batwind
Statoil hat den deutsch-amerikanischen Speicherspezialisten Younicos mit der Lieferung eines Batteriesystems mit einem Megawatt (MW) Leistung und einer Kapazität von 1.300 Kilowattstunden (kWh) für den Pilotwindpark Hywind Scotland beauftragt. Die Batterie wird im Speicherprojekt Batwind eingesetzt, einem Gemeinschaftsprojekt von Statoil und Masdar. Batwind soll im zweiten Quartal 2018 in der Küsten-Station des Windparks in Peterhead in Betrieb gehen.

Batwind soll Wert des Stroms maximieren
Ziel des Projektes ist es, zu untersuchen, wie eine Batterie den Wert der produzierten Energie erhöhen kann. Dazu soll die Batterie nicht nur einfach laden und entladen, sondern abgestimmt auf den Windpark und das Netz arbeiten. Batwind hat das Potenzial Werte zu schaffen indem Perioden ohne Wind gemildert werden und so die Windenergie ganzjährig zu einem zuverlässigeren Stromerzeuger macht, erläutert Sebastian Bringsværd, Chef der Hywind-Entwicklung bei Statoil, die Idee hinter dem Projekt.

„Bei Batwind setzen wir eine Software als eine Art Gehirn auf die Batterie auf um sicherzustellen, dass sich die Batterie wie gewünscht verhält“, so Bringsværd. Die Batterie soll automatisch wissen, wann Strom aufgenommen und wann abgegeben werden soll. Auch wenn sich die Batterietechnik in den letzten Jahren immer weiter entwickelt habe, gibt es bislang nur wenige Kenntnisse, wie sich Batterien unter dynamischen Informationen verhalten sollen, um den Wert regenerativer Energien zu maximieren, erläutert der Experte.

© IWR, 2017


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