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Daimler baut neues Werk in China auch für Elektroautos

© Daimler Benz© Daimler Benz

Stuttgart - Daimler und sein chinesischer Partner BAIC haben heute Pläne für den weiteren Ausbau der lokalen Produktion in China bekannt gegeben. Investiert werden sollen 1,5 Milliarden Euro.

China war im vergangenen Jahr erneut größter Einzelmarkt für Mercedes-Benz mit einer lokalen Fertigung von rund 430.000 Einheiten. Zusätzlich zu dem bereits bestehenden Werk im Yizhuang Industrial Park in Peking plant die deutsch-chinesische Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) daher eine weitere Produktionsstätte für Autos der Marke Mercedes-Benz.

Neuer Produktionsstandort zielt auch auf Elektroautos ab
Der heute angekündigte Ausbau der neuen Produktionsstätte wird es Daimler ermöglichen, mit lokalen Modellen, die speziell auf die Bedürfnisse der chinesischen Kunden zugeschnitten sind, darunter auch Elektrofahrzeuge der Mercedes-Benz Marke EQ, besser auf die gestiegene Marktnachfrage zu reagieren, teilte Daimler mit. Gemäß dem Anspruch „Made in China, for China“ forciert Daimler die Weiterentwicklung von New Energy Vehicle (NEV) in China, dem schon jetzt weltweit größten NEV-Markt.

Siebter Produktionsrekord in Folge
“2017 hat Mercedes-Benz Cars den siebten Produktionsrekord in Folge eingefahren, auch dank unseres starken Wachstums in China. Weltweit sind unsere Werke voll ausgelastet, daher benötigen wir weitere Produktionsstätten rund um den Globus”, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. “BBAC ist ein wesentlicher Bestandteil des globalen Produktionsnetzwerkes von Mercedes-Benz Cars. Mit dem neuen Produktionsstandort und unserer geplanten Batterieproduktion in Peking kommen wir mit unserer Elektro-Offensive gut voran.”

Erstes Modell der Marke EQ kommt 2019 auf den Markt
Das deutsch-chinesische Joint Venture BBAC beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter. Das aktuelle Produktportfolio umfasst die C-Klasse, die E-Klasse, den GLA und den GLC. 2017 gaben Daimler und BAIC eine gemeinsame Investition in Höhe von fünf Mrd. RMB (rund 665 Millionen Euro) in batterieelektrische Fahrzeuge und in die lokale Batterieproduktion bei BBAC bekannt. Das erste Modell der Mercedes-Benz Marke EQ, der EQC SUV, soll ab 2019 vom Band laufen. Zusätzlich zur Produktion stärkt Daimler den Forschungsbereich. Seit der Eröffnung des Mercedes-Benz Research and Development Center in Peking im Jahr 2014 ist die Zahl der Mitarbeiter auf über 850 Ingenieure, Designer und andere Fachkräfte gestiegen. Zudem hat das Zentrum auch seine Zusammenarbeit mit der Tsinghua University weiter ausgebaut. Beide Partner werden gemeinsam eine Forschungskooperation im Bereich Batteriesicherheit und Schnellaufladung initiieren, um die Elektromobilität in China voranzutreiben.

© IWR, 2018


26.02.2018

 




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