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Neues Energieunternehmen von Innogy und SSE wird konkreter

© Innogy SE© Innogy SE

Essen - Der Essener Energieversorger Innogy SE und die Scottish and Southern Energy plc (SSE) planen ein neues Vertriebsunternehmen in Großbritannien. Eine Personalentscheidung ist gefallen.

Bisher agieren Innogy SE und SSE auf dem britischen Energiemarkt als Wettbewerber. Mit einer fusionierten Vertriebsgesellschaft soll ein neues Energieunternehmen entstehen. Eine wichtige Personalentscheidung ist jetzt getroffen worden.

Katie Bickerstaffe wird künftige CEO
Die erste Personalentscheidung ist gefallen: Katie Bickerstaffe wird künftiger CEO des geplanten neuen britischen Vertriebsunternehmens der Innogy SE und der Scottish and Southern Energy plc (SSE). Bickerstaffe kommt vom britischen Elektronik-Einzelhändler Dixons Carphone plc, wo sie als Boardmitglied das Geschäft in Großbritannien und Irland verantwortet. Im Laufe ihrer Karriere war die Vertriebsexpertin für namhafte, internationale und kunden-orientierte Unternehmen wie Dyson, PepsiCo und Unilever tätig.

Neues, schlagkräftiges Energieunternehmen
Ziel der Transaktion ist es, Innogys britisches Vertriebsgeschäft npower mit dem Endkunden- und EnergiePlus-Geschäft von SSE in Großbritannien zusammenzulegen, um ein großes, unabhängiges Energievertriebsunternehmen zu schaffen. Bis zum Abschluss der Transaktion agieren beide Unternehmen weiter als Wettbewerber auf dem Energiemarkt in Großbritannien.

Listing an der Londoner Stock Exchange
Die fusionierte Vertriebsgesellschaft soll im Premium-Segment der London Stock Exchange notieren. Sie wird weder von Innogy noch von SSE kontrolliert werden: Innogy wird eine Minderheitsbeteiligung von 34,4 Prozent an der fusionierten Vertriebsgesellschaft halten. SSE beabsichtigt, seinen Anteil von 65,6 Prozent bei Vollzug der Transaktion im Wege der Abspaltung an die eigenen Aktionäre weiterzugeben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aktionäre von SSE sowie der Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden. Innogy und SSE rechnen mit einem Abschluss der Transaktion voraussichtlich im vierten Quartal 2018 oder im ersten Quartal 2019.

© IWR, 2018


06.04.2018

 




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