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Energieversorger MVV, Juwi und Windwärts bündeln ihre Kompetenzen

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Mannheim - Der Mannheimer Energieversorger MVV sowie die Tochterunternehmen Juwi und Windwärts bündeln ihre Kräfte. In den Fokus rücken Lösungen für Betreiber von Wind- und Solaranlagen nach Auslaufen der EEG-Vergütung.

Wenn zum Jahresende 2020 erstmalig der EEG-Vergütungsanspruch von Windkraftanlagen endet, die bis einschließlich 2000 installiert wurden, dann stehen die Betreiber vor einer wichtigen Entscheidung über den Weiterbetrieb der Anlagen.

Maßgeschneiderte Lösungen für Windparks ohne EEG-Vergütung
Die Projektentwickler Juwi und Windwärts haben gemeinsam mit ihrem Mutterkonzern, dem Mannheimer Energieunternehmen MVV, maßgeschneiderte Konzepte für Standorte erarbeitet, die Windparks auch ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich machen. Die drei Unternehmen bieten Windpark-Eigentümern als erfahrene Partner für jeden Bestandspark das passende Konzept: vom Verkauf oder Rückbau der Anlagen, über ein Repowering bis hin zum wirtschaftlichen Weiterbetrieb. „Welche Option die beste für den jeweiligen Standort ist, prüfen wir gemeinsam mit dem Anlagenbetreiber“, sagt Björn Wenzlaff, Geschäftsführer des Projektentwicklers Windwärts aus Hannover.

Juwi und Windwärts bieten individuelles Konzept: Repowering oder Abbau
Für Anlagenbetreiber, die ihren Standort modernisieren, repowern und weiterbetreiben wollen, stehen die Projektentwickler Juwi und Windwärts mit all ihrer Erfahrung aus mehr als 100 ertragsgesteigerten Standorten zur Verfügung. „Wir erstellen ein individuelles Konzept für die Weiternutzung des Standorts und den Betrieb mit moderneren und leistungsstärkeren Anlagen“, sagt Carsten Hoch, Projektleiter Repowering beim Windparkplaner juwi. Juwi unterstützt auch im Falle eines Rückbaus und hilft bei der Verwertung der abgebauten Anlagen.

MVV Energie bietet Lösungen für Weiterbetrieb von Windkraftanlagen
Im Fall des Weiterbetriebs des alten Windparks nach Ablauf der EEG-Vergütung bietet der Mutterkonzern MVV mit der langjährigen Erfahrung in der Direktvermarktung Anschlusslösungen. „Auf Grundlage einer umfassenden Erstprüfung der Windenergieanlagen durch Juwi oder Windwärts entwickeln wir mit dem Anlagenbetreiber ein passendes Konzept zur Vermarktung des in den Anlagen erzeugten Stroms“, erläutert Stefan Sewckow, Geschäftsführer der MVV Trading. Die Stromvermarktung erfolgt dabei entweder indiziert am Börsenpreis oder über einen Garantiepreis, ergänzt durch eine Beteiligung an Mehrerlösen. Und bei Bedarf kann sie in einer Kombinationslösung mit der Wartung zum Fixpreis umgesetzt werden, teilten MVV, Juiw und Windwärts mit.

© IWR, 2018


14.09.2018