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Manz AG punktet mit Zuschlag für Aufbau einer Batterieproduktionslinie in Deutschland

© Manz AG© Manz AG

Reutlingen - Mit dem Auftrag zum Bau der BMW-Pilotanlage im bayerischen Parsdorf hat die Manz AG einen wichtigen Meilenstein im Bereich der Batterieproduktion erreicht. Der Auftrag umfasst Anlagen zur Beschichtung des Elektrodenmaterials sowie zur Assemblierung von Li-Ion-Batteriezellen. Die Manz-Aktie zündet den Turbo.

In der Zusammenarbeit mit der BMW Group als einem der führenden Automobilhersteller Deutschlands auf dem Gebiet der Batteriefertigung sieht der Manz-Vorstandsvorsitzende Martin Drasch einen weiteren Beleg für die ausgezeichnete technologische Expertise der Manz AG in der Branche. Darüber hinaus unterstreiche der Projektstart, dass der Markt nun deutlich an Fahrt aufnehme, nachdem sich Investitionsentscheidungen in der jüngsten Vergangenheit teilweise verschoben hatten. Das Gesamtvolumen des Auftrags für den Bau der Batterieproduktionslinie liegt nach Angaben von Manz im deutlich zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Manz baut skalierbare Pilotanlage - Kapazitätserweiterungen sind möglich
Der Maschinenbauer Manz AG hat von der BMW Group den Zuschlag für den Aufbau einer hochintegrierten Batterieproduktionslinie erhalten. Der Auftrag für den BMW Standort Parsdorf bei München umfasst Anlagen zur Beschichtung des Elektrodenmaterials sowie zur Assemblierung der Lithium-Ionen-Batteriezellen.

Die Realisierung des Teilprojekts zur Elektrodenbeschichtung erfolgt innerhalb des Partnernetzwerks der Manz AG. Die Anlagen zur Zellassemblierung werden an den Manz-Standorten in Deutschland und der Slowakei entwickelt und konstruiert. Gemeinsam mit seinen Partnern deckt Manz die komplette Wertschöpfungskette bei der Lithium-Ionen Batterieherstellung ab.

„Wir sind sehr stolz, dass wir in Parsdorf für die BMW Group die Pilotlinie zur industriellen Herstellung von leistungsstarken Batteriezellen realisieren werden. Unsere zum Einsatz kommenden Produktionsanlagen sind dabei skalierbar und somit auch für eventuelle Kapazitätserweiterungen konzipiert“, so der Vorstandsvorsitzende der Manz AG Martin Drasch.

Manz will Europas führender Integrator für Maschinen und Anlagen zur Batterieherstellung werden
Gemeinsam mit strategischen Partnern verfügt Manz in Europa nach eigenen Angaben bei der Batterieproduktion über ein einzigartiges Technologieportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Elektrodenbeschichtung bis zur Modulmontage. Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern sieht sich Manz in der Lage, alle Leistungen für eine effiziente Zell- und Modulfertigung in einem Portfolio abzudecken, angefangen bei der Einzelmaschine für die Laborproduktion, über Anlagen für die Pilot- und Kleinserienproduktion bis hin zu kompletten Montagelinien und schlüsselfertigen Lösungen.

Darüber hinaus arbeitet Manz im Rahmen eines von der Europäischen Kommission als IPCEI-Projekt geförderten Vorhabens bereits heute an den Lösungen für künftige Anforderungen. Manz sieht sich daher ausgezeichnet positioniert, um auch bei den anstehenden Projektvergaben weiterer Hersteller zum Zuge zu kommen.

Manz hatte Ende April 2021 durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Landeswirtschaftsministerium Baden-Württemberg den offiziellen Bescheid über eine Förderung für das Projekt "Lithium-Batteriefabrik der Zukunft" in Höhe von rund 70 Millionen Euro erhalten. Die Vergabe erfolgt im Rahmen der wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse ("IPCEI") zur Förderung von Forschung und Innovation in der Batterie-Wertschöpfungskette.

„Unser Ziel ist klar, wir wollen die Manz AG zu Europas führendem Integrator für Maschinen und Anlagen zur Batterieherstellung entwickeln. Und die Bedingungen auf dem Markt für Elektromobilität sind hierfür derzeit ausgezeichnet“, so Drasch mit Blick auf die weiteren Perspektiven.

Manz-Aktie haussiert
Die Manz Aktie zündet im heutigen Aktienhandel den Turbo. Aktuell steht die Aktie bei einem Tagesplus von 21,2 Prozent auf 52,90 Euro (04.11.2021, 15:50 Uhr, Börse Stuttgart).


© IWR, 2021


04.11.2021

 



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