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Akzeptanz: Windpark Betreiber fordert Windenergie-Anreize statt Bauverbote

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Kirchdorf - Die Westwind Energy fordert die Politik auf, Anreize für die Nutzung der Windenergie zu schaffen statt auf Verbote zu setzen. Die Forderung wurde im Rahmen der Veranstaltung „Wasserstoff als Energieträger“ am 10. Dezember 2019 in Berlin dem Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig aus dem Landkreis Diepholz übergen. Knoerig ist Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages.

Mit dem geplanten pauschalen Abstand von 1.000 m würde diese Regelung gemäß Umweltbundesamt zu einer Reduzierung der für Windenergie verfügbaren Flächen von fast 50 Prozent in Deutschland führen, so die Westwind Energy.

Westwind Energy schlägt daher vor, Bürger im 1.000m-Radius zu Windenergieanlagen von den Netzentgelten, der EEG-Umlage und der Stromsteuer auf ihrer Stromrechnung zu befreien. Dies sei ein probates Instrument für eine Akzeptanzsteigerung, so Christian Meindertsma, Prokurist bei der Westwind Energy. Stromintensive Unternehmen mit mehr als 1 Mio. Kilowattstunden Jahres-Stromverbrauch würden von der EEG-Umlage fast vollständig befreit. Diese Regelung zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutshland belaste jedoch die Strompreise der Privathaushalte.

Die Westwind Energy schlägt daher ebenfalls vor, Bürger entsprechend des Anteils bzw. der Höhe der Erneuerbaren-Energien-Quote innerhalb ihrer Landkreise oder Städte von der EEG-Umlage zu befreien.





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23.12.2019