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Auch an Land einsetzbar: RWE setzt auf neuartiges Schiff zur Wartung im Offshore-Windpark Scroby Sands

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Essen, Deutschland / Swindon, UK - RWE hat zusammen mit dem Partner Commercial Rib Charters (CRC) ein neuartiges Amphibienschiff entwickelt und gebaut, mit dem Offshore-Windparks in flachen Gewässern erreicht werden können.

Das nach RWE-Angaben weltweit einzigartige Schiff, ein „Crew Transfer Vessel“, soll Servicetechniker zu Turbinen bringen, die auf Sandbänken errichtet wurden, bei denen die natürliche Ablagerung von Sand im Laufe der Zeit zu einer Anhebung des Meeresbodens geführt hat.

Das voll seetüchtige Schiff ist so konstruiert, dass es auch an Land fahren kann, es hat vorne zwei Räder und hinten eins. Damit bietet es eine einzigartige Lösung für den Zugang zu einigen der ersten Offshore-Windparks in Großbritannien, die auf natürlich entstandenen Sandbänken errichtet wurden. Das Schiff kann zehn Techniker sowie zwei Besatzungsmitglieder transportieren und hat eine Deckladekapazität von 1.000 kg. Die maßgeschneiderte Lösung wurde gemeinsam vom RWE-Betriebsteam, dem Technologie- und Innovationsteam und dem Schiffsanbieter Commercial Rib Charters (CRC) entwickelt.

Der Offshore-Windpark Scroby Sands von RWE mit einer Leistung von 60 Megawatt (MW) war eines der ersten Projekte, die in Großbritannien gebaut wurden - allesamt in relativ flachen Gewässern in Küstennähe. Scroby Sands wurde auf einer prähistorischen Sandbank errichtet, die aufgrund natürlicher Veränderungen der Meeresumwelt und der Küstenerosion im Laufe der Zeit angehoben wurde, so dass vier Turbinen nicht mehr von Wartungsschiffen erreicht werden können.

© IWR, 2022

03.03.2022