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Bilanz: Enapter erzielt bislang produktionsstärkstes Quartal - Umsätze steigen deutlich

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Berlin- Die Enapter AG hat im vierten Quartal einen neuen Produktionsrekord bei Wasserstoffelektrolyseuren erzielt.

Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 mehr als 1.200 Elektrolyseure der neuesten Gerätegeneration EL 4.0 mit einer Gesamtleistung von fast 3 Megawatt (MW) an Kunden weltweit ausgeliefert.

Dabei zeigen die vielfältigen Anwendungen bei den unterschiedlichsten Kunden nach Angaben des Herstellers deutlich, wie das Interesse an Wasserstoffanwendungen über Industrien hinweg wächst, so der Elektrolyseurspezialist. Unter anderem hat Enapter mehrere Kunden beliefert, die Wasserstoff-Betankungssysteme erstellen wie z.B. Fuel Cell Systems aus UK. In Indien wurden verschiedene Anwendungen im Bereich der Industrie realisiert. Ein großer Teil der Produktion von AEM-Elektrolyseuren wird außerdem im Bereich von Energiespeicherlösungen genutzt.

Insgesamt hat Enapter 2022 einen vorläufigen Jahresumsatz von rund 14,7 Mio. Euro erzielt, der innerhalb der Erwartungen liegt und einem Wachstum von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2021: 8,4 Mio. Euro Umsatz). Für 2023 erwartet Enapter eine Verdopplung des Umsatzes auf rund 30 Mio. Euro.

Die patentierte Technologie für AEM Elektrolyseure (AEM = Anionenaustauschmembran) ermöglicht nach Angaben des Unternehmens die Serien- und Massenproduktion von kostengünstigen Elektrolyseuren zur Produktion von grünem Wasserstoff in jedem Maßstab. Die modularen Systeme werden international unter anderem in den Bereichen Energie, Mobilität, Industrie, Heizung und Telekommunikation eingesetzt. Enapter hat seinen Hauptsitz in Deutschland und einen Produktionsstandort in Italien.

© IWR, 2023

11.01.2023