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BNE legt neue Standards für gute Solarparks vor: Öffentliche Zeichnungsphase läuft bis Ende September

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Berlin - Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) hat die Selbstverpflichtung “Gute Planung von PV-Freilandanlagen" weiterentwickelt.

Seit April hat der BNE dazu verschiedene Stakeholder und die Branche in die Überarbeitung eingebunden. Die Standards sollen sicherstellen sollen, dass Kommunen und Menschen vor Ort, die Artenvielfalt und die Landwirtschaft profitieren, wenn ein Solarpark entsteht.

Gerade für viele Landwirte werden Solarparks zu einer wichtigen und langfristig planbaren Einkommensquelle in Zeiten von Dürre und Klimawandel. Die Überarbeitung legt daher einen deutlicheren Schwerpunkt auf die Landwirtschaft als bisher. Bereits heute werden Solarparks hauptsächlich auf landwirtschaftlichen Flächen geplant, aber kaum im landwirtschaftlichen Kontext eingeordnet.

„Angesichts der Energiekrise und steigender Energiepreise sehen wir, dass viele Kommunen und Landwirte die Chancen von Solarparks erkennen. Aus der Frage, wo ein Park gebaut werden soll, wird immer öfter die Frage, wie ein Solarpark bestmöglich geplant und umgesetzt wird. Die Branche setzt sich dafür ein, dass Best Practice zum neuen Standard wird. Mehr noch: Die Unternehmen verpflichten sich auf dieses Prinzip“, so BNE-Geschäftsführer Robert Busch.

Im Herbst 2020 hatte der BNE die Selbstverpflichtung ins Leben gerufen, der sich seitdem über 40 Unternehmen angeschlossen haben. Die Standards gehen über das hinaus, was gesetzlich vorgeschrieben ist, etwa bei der Gestaltung der Abstände zwischen den Modulreihen und der Flächennutzung in den Solarparks. Durch bewusste Maßnahmen kann die Artenvielfalt deutlich erhöht werden. Auch die finanzielle Beteiligung der Standortkommunen gehört zur Guten Planung dazu.

„Die Bundesländer und Kommunen sind jetzt aufgerufen, Planungen und Genehmigungen voranzubringen und den Ausbau von Solarparks offensiv anzugehen“, so Busch weiter.

Unternehmen können die nun überarbeitete „Gute Planung“ bis Ende September unterzeichnen.

© IWR, 2022

15.09.2022