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Crowdfunding: Bürger können sich an EnBW-Windparks beteiligen

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Karlsruhe - Die EnBW will Kleinanleger für die erneuerbaren Energien gewinnen: Für sieben neu erbaute Windparks und 2017 bzw. 2018 in Betrieb gegangene Windparks in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bietet EnbW der Vor-Ort-Bevölkerung an, sich finanziell zu beteiligen. Die sieben Windparks befinden sich in Freckenfeld (Rheinland-Pfalz) sowie in den baden-württembergischen Gemeinden Rot am See (Ortsteil Brettenfeld), Langenburg, Bühlertann, (alle Landkreis Schwäbisch-Hall), Hasel (Landkreis Lörrach), Rosenberg (Ostalbkreis) sowie Winterbach (Rems-Murr-Kreis). Zusammen kommen die sieben Windparks auf eine elektrische Leistung von etwa 100 Megawatt.


EnBW hatte vorab zugesagt, den Bürgerinnen und Bürger der Anwohner-Gemeinden die Möglichkeit der finanziellen Beteiligung zu geben. Der Beteiligungsprozess erfolgt im Rahmen einer Schwarmfinanzierung („Crowdfunding“). Um zunächst die Nachfrage in den jeweiligen Regionen abschätzen zu können, läuft vom 6. bis 25. November die Phase der Interessensabfrage. Privatanleger können über eine EnBW-Internetplattform unverbindlich mitteilen, welchen Betrag zwischen 500 und 10.000 Euro sie investieren möchten. Anfang 2019 folgt dann auf dieser Basis ein öffentliches Angebot des Unternehmens. Wie dieses konkret aussehen wird, werde sich aus den Ergebnissen der Interessensabfrage ergeben, so EnBW.

© IWR, 2018

07.11.2018