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E-Autos: Verbände fordern Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern

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Berln - In einem Brief an Wirtschaftsminister Altmaier haben verschiedene Branchenverbände auf den notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in und an Mehrfamilienhäusern mit vermieteten Wohnungen hingewiesen.

„Wir wollen, dass auch diese Gebäude für die Anforderungen von morgen fit gemacht werden, um die Potenziale für die Elektromobilität zu heben“, heißt es in dem Schreiben. Angesichts der enormen Investitionen sprechen sich die Branchenverbände für ein „eigenständiges Förderprogramm“ für entsprechend leistungsfähige Elektro-Infrastrukturen im Mehrfamilienhausbereich aus. Eine weitere Option sei die Einbindung in ein Förderprogramm für gewerbliches Laden.

Die drei Verbände VDA (Verband der Automobilindustrie), BDEW (Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft) und GdW (Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen) haben den Bundesministern einen konzeptionellen Vorschlag für ein solches Förderprogramm vorgelegt.

Neben rechtlichen und steuerlichen Hemmnissen beim Betrieb von Ladeinfrastrukturen und -einrichtungen durch Wohnungsunternehmen gibt es vor allem technische Herausforderungen. So ist die elektrische Infrastruktur nicht für die E-Mobilität gerüstet, zusätzliche hohe Investitonen in die Effizienzsteigerung der Gebäude (Wärmewende, Digitalisierung, etc.) könnten weder von den Immobilieneigentümern noch von den Mietern vollständig geleistet werden, so die Verbände. Die Förderung müsse zudem deutlich über die Anschaffung einer Ladeinrichtung hinausgehen.

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23.03.2021