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Energiepolitik: Deutschland und Ukraine setzen auf Energiepartnerschaft

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Berlin - Deutschland und die Ukraine haben im Rahmen eines Besuchs von Dr. Olha Buslawez, der amtierenden Energieministerin der Ukraine, eine „Gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung einer Energiepartnerschaft“ unterzeichnet. Wichtigster Partner auf ukrainischer Seite ist das Energieministerium, das auch für die Energiestrategie des Landes verantwortlich zeichnet.

Schwerpunktbereiche der Partnerschaft sind die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden und der Industrie, Modernisierung des Stromsektors, Ausbau und Integration erneuerbarer Energien sowie die Reduzierung von CO2 Emissionen. Außerdem wurde die Zusammenarbeit bei der Transformation der ukrainischen Kohleregionen und der Entwicklung des Zukunftsthemas Wasserstoff besprochen. Das BMWi hat angekündigt, bei der Umsetzung eng mit der Dena und der GIZ zusammenarbeiten.

"Die Energiepartnerschaft bietet beiden Seiten einen wichtigen Rahmen für den politischen Dialog im Energiesektor. Damit können wir unsere Zusammenarbeit in Energie- und Klimafragen weiter ausbauen und effektiver gestalten“, begrüßt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Kooperation. Er freue sich sehr, die bilaterale Zusammenarbeit im Energiebereich zwischen Deutschland und der Ukraine weiter zu intensivieren und die Modernisierung des Energiesektors in der Ukraine mit der Energiepartnerschaft dauerhaft zu unterstützen.

Die Energiepartnerschaft konsolidiert die Aktivitäten der Bundesregierung, die in diesem Bereich bereits seit langem im Rahmen bilateraler Projekte in der Ukraine aktiv ist.

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27.08.2020