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Forsa-Umfrage: Interesse für E-Autos bei jungen Menschen am größten

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Berlin - Eine renommierte Marke, viel PS und ein schickes Design: Das sind längst nicht mehr die zentralen Gründe beim Autokauf. Immer öfter rücken umweltfreundliche, emissionsfreie Antriebsarten wie Strom oder Wasserstoff in den Fokus.

Nach einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag von Vattenfall gilt das insbesondere für junge Menschen: 77 Prozent der unter 30-Jährigen können sich demnach prinzipiell vorstellen, ein E-Auto zu fahren - das ist mehr als in allen anderen Generationen. Aber auch bei den älteren Befragten befürworten die meisten elektrisch betriebene Fahrzeuge. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 69 Prozent, unter den 45- bis 59-Jährigen 61 Prozent und bei den über 60-Jährigen immerhin noch 56 Prozent.

Sofern das Budget keine Rolle spielt, würden sich nur 26 Prozent der Deutschen für den klassischen Verbrennungsmotor entscheiden. 70 Prozent hingegen sind für umweltfreundliche Alternativen wie Elektro, Wasserstoff oder Hybrid. Junge Menschen wählen am häufigsten das E-Auto. Gut jeder Vierte unter 30 würde diese Wahl treffen. Auch hier nimmt das Interesse mit steigendem Alter ab. Für Befragte über 60 kommt der E-Antrieb bereits deutlich seltener (14 Prozent) infrage, so Vattenfall zu den Ergebnissen der Umfrage.

Die repräsentative Forsa-Erhebung im Auftrag der Vattenfall Europe Sales GmbH wurde im vergangenen Jahr vom 16. September bis zum 21. September 2020 durchgeführt. Insgesamt 1.030 Personen wurden befragt. Vattenfall veröffentlicht im Rahmen von Mitteilungen immer wieder Ergebnisse zu einzelnen Aspekten der Forsa-Erhebung.

© IWR, 2021

01.06.2021