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Klimaschutz-Modellprojekt: BMU fördert E-Campus in Freiburg

© BMU, Svenja Schulze© BMU, Svenja Schulze

Berlin - Das innerstädtische E-Campus Projekt in Freiburg erhält eine Förderung über 5,2 Mio. Euro aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter hat den Förderbescheid und einen symbolischen Förderscheck für dieses kommunale Klimaschutz-Modellprojekt an Prof. Dr. Martin Haag, Bürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau, übergeben.

In diesem Projekt mit Vorbildcharakter werden öffentliche Gebäude der Stadt Freiburg im Breisgau mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen der Energie- und Heizsysteme an ein gestuftes Wärmenetz und ein eigenes Stromnetz angeschlossen.

Alle Gebäude sollen nach Fertigstellung nachhaltig durch Photovoltaik und Geothermie mit ausreichend Wärme und Energie versorgt werden. Ermöglicht wird dies durch eine intelligente Vernetzung digitaler Steuerungseinheiten sowie der Errichtung von Wärme- und Batteriespeichern. Mit diesem Projekt können jährlich bis zu 2.235 Tonnen CO2 eingespart werden.

Das Bundesumweltministerium unterstützt und initiiert über die NKI mit dem Förderaufruf für investive kommunale Klimaschutz-Modellprojekte wegweisende Investitionsvorhaben im kommunalen Umfeld, die durch ihre direkten Treibhausgasminderungen einen wesentlichen Beitrag zur schrittweisen Erreichung der Treibhausgasneutralität von Kommunen leisten.

Seit 2016 hat das BMU im Rahmen des Förderaufrufes bundesweit rund 50 Klimaschutz-Modellprojekte bewilligt. Zusammen entspricht das einem Fördervolumen in Höhe von rund 135 Mio. Euro.

In diesem Jahr können kommunale Antragsteller*innen Projektskizzen vom 1. September bis zum 31. Oktober 2021 einreichen. Die besten Projekte werden in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

© IWR, 2021

03.09.2021