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Mindeststandards für CO2-Kompensation: Öko-Institut wird Mitglied in neuem Gremium

© Öko-Institut e.V.© Öko-Institut e.V.

Freiburg - Das Öko-Institut ist heute Gründungsmitglied eines neuen internationalen Gremiums zum freiwilligen Kompensationsmarkt geworden. Im Rahmen der freiwilligen Kompensation können Unternehmen oder Privatpersonen ihre Treibhausgasemissionen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgleichen. Doch nicht alle Kompensationsmaßnamen tragen tatsächlich zum Klimaschutz bei.

Weil nicht alle Kompensationsmaßnahmen automatisch zum Klimaschutz beitragen, hat sich das neue Gremium zum Ziel gesetzt, dass der freiwillige Kompensationsmarkt einen effektiven Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leistet. Hervorgegangen aus der „Task Force on Scaling Voluntary Carbon Markets” wird es sich darauf fokussieren, Mindeststandards für die Qualität von Kompensationszertifikaten auszuarbeiten, teilte das Öko-Institut mit.

Hierfür wird ein Expertengremium eingesetzt, in dem Dr. Lambert Schneider, Forschungskoordinator für internationale Klimapolitik am Öko-Institut, den Co-Vorsitz übernimmt. „Derzeit gibt es im freiwilligen Kompensationsmarkt große Unterschiede bei der Qualität der Zertifikate“, sagt Lambert Schneider. „Die Einführung von internationalen Qualitätskriterien ist ein wichtiger Schritt, um höhere Integrität und Qualität in den Markt zu bringen. Hierfür wird es entscheidend sein, robuste Qualitätsstandards zu definieren.“

© IWR, 2021

22.09.2021