Energiefirmen.de

Branchenportal der Energiewirtschaft

PlanET 4 1280 256

Neuer Rekordwert: Encavis AG steigert 2021 Ökostromproduktion um 29 Prozent

© Encavis AG© Encavis AG

Hamburg - Der Wind- und Solarparkbetreiber Encavis AG hat die Produktion von Ökostrom im Jahr 2021 kräftig gesteigert. Die Stromproduktion kletterte von rund 3,43 Mrd. kWh im Jahr 2020 auf 4,42 Mrd. kWh im Jahr 2021 und erreichte mit einem Zuwachs von 29 Prozent einen neuen Rekordwert.

Eher durchschnittliches Wetter in vielen Teilen Europas verhinderte im vergangenen Jahr eine deutliche höhere Energieerzeugung, so Encavis. Trotz wesentlich schwächeren Windbedingungen in der ersten Jahreshälfte und eines deutlich sonnenärmeren Schlussquartals 2021 gegenüber dem Vorjahr erzielten sowohl das Portfolio der Encavis AG mit 2,75 Mrd. kWh (+31 Prozent) als auch das Portfolio der Encavis Asset Management (EAM) mit 1,66 Mrd. kWh (+24 Prozent) neue Höchstwerte der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien.

Insgesamt dominierten die Solaranlagen die Zuwächse der regenerativen Stromerzeugung. Verantwortlich für den starken Anstieg waren der nahezu vollständige Jahreseffekt der beiden spanischen Solar-Großanlagen Talayuela (300 MWp Erzeugungskapazität) und La Cabrera (200 MWp Erzeugungskapazität). Talayuela ging am 4. Januar 2021 ans Netz und erreichte seine volle Leistungsabgabe Mitte März 2021, mit einer Stromproduktion von rund 490 GWh im Jahr 2021. La Cabrera ist bereits seit 1. Oktober 2020 am Netz und speiste rund 400 GWh grünen Strom im Jahr 2021 ins Netz.

Der Encavis-Konzern erhöhte 2021 seine Erzeugungskapazitäten um insgesamt 848 Megawatt (MW) die ans Stromnetz angeschlossen wurden, davon 435 MW durch die Encavis AG und 413 MW durch die Encavis Asset Management. Seit 2019 steigen die Erzeugungskapazitäten des Konzerns mit exponentiellen Wachstumsraten von 209 MW über 481 MW auf 848 MW parallel zur Entwicklung in den beiden operativen Geschäftsfeldern.

Die im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Encavis Aktie notiert heute gegen den allgemeinen Trend mit einem Zugewinn von rd. 1 Prozent auf rd. 13,70 Euro.

© IWR, 2022

27.01.2022