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Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid: Erste Turbine speist Strom ein

© BASF© BASF

Stockholm, Schweden - Der in Bau befindliche niederländische Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid hat erfolgreich den ersten Strom in das niederländische Netz eingespeist. Während die erste Turbine noch in der Testphase ist, produziert sie bereits Strom, der über das Offshore-Umspannwerk Alpha an Land übertragen und in das Netz eingespeist wird.

Der Bau des Windparks hat im Sommer 2021 mit der Installation von 34 Fundamenten begonnen, bevor die Arbeiten über den Winter unterbrochen wurden. Die zweite Phase, die im Frühjahr 2022 gestartet wurde, umfasst die Installation der restlichen Fundamente, der Windturbinen und der Kabel zwischen den Anlagen. Die erste Turbine wurde zu Ostern errichtet, mittlerweile sind 36 Turbinen installiert. Die letzte der insgesamt 140 Turbinen soll im zweiten Quartal 2023 errichtet werden. Der Windpark befindet sich im Besitz von BASF, Vattenfall und Allianz.

Der Standort von Hollandse Kust Zuid liegt in den Niederlanden in der Nordsee etwa 18 - 35 Kilometer vor der Küste zwischen Den Haag und Zandvoort. Die insgesamt 140 Siemens Gamesa Turbinen vom Typ SG 11.0 200 DD haben eine Leistung von jeweils 11 Megawatt und werden auf einer Fläche von etwa 225 km2 errichtet.

Mit einer Gesamtkapazität von 1.500 GW entspricht die erwartete Stromproduktion des Windparks rechnerisch in etwa dem Verbrauch von rund 1,5 Millionen niederländischen Haushalten. Der Strom wird über zwei von TSO TenneT errichtete Offshore-Umspannwerke in das Onshore-Netz eingespeist. Vattenfall hat den Zuschlag für Hollandse Kust Zuid im Rahmen der Ausschreibungen jeweils mit Null-Cent-Geboten gewonnen.

© IWR, 2022

03.08.2022