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Start-up: Arrival baut US-Mikrofabrik für elektrische UPS-Lieferfahrzeuge

© Arrival© Arrival

London - Der britische Hersteller von elektrischen Kleintransportern will in den USA eine Mikrofabrik bauen. Diese Mikrofabrik wird elektrische Lieferwagen für UPS bauen und voraussichtlich mehr als 250 neue Arbeitsplätze in Charlotte und Mecklenburg County schaffen. Das neue Werk in North Carolina soll im dritten Quartal 2022 die Produktion aufnehmen.

Im April 2020 hatte UPS in das Unternehmen Arrival investiert und im Rahmen einer Erstbestellung 10.000 Elektrofahrzeuge der zweiten Generation geordert. Die Lieferung soll im Zeitraum 2020 - 2024 erfolgen, mit einer Option auf eine Bestellung über weitere 10.000 Fahrzeuge. Die ersten UPS-Fahrzeuge sollen im Laufe des Jahres 2021 im Produktionswerk Bicester (England) hergestellt werden.

Arrival will mit dem eigenen Produktionskonzept der "Mikrofabriken" die Kosten reduzieren. So ist ein weltweites Netzwerk kleiner Fabriken geplant, die auf eine Auslastung von 10.000 Lieferwagen pro Jahr optimiert sind. Die Mikrofabriken haben einen geringen Investitionsbedarf, eine geringere Stellfläche als herkömmliche Fabriken und können auf der ganzen Welt platziert werden, um lokale Wertschöpfung zu stärken, so Arrival.

Neben UPS haben auch Hyundai-Kia in Arrival investiert. Als nächstes ist der Gang an die Börse Nasdaq im Wege des Zusammenschlusses mit einem Börsenmantel (SPAC) geplant, der zu einem solchen Zweck gegründeten CIIG Merger Corp. Der Unternehmenszusammenschluss erfolgt über die neu gegründete Holdinggesellschaft Arrival Group. CIIG Merger Corp. und Arrival werden nach Abschluss der Transaktion hundertprozentige Tochterunternehmen der Arrival Group seom. Die Stammaktien und Optionsscheine der Arrival Group sollen dann an der Nasdaq unter den neuen Tickersymbolen „ARVL“ bzw. „ARVLW“ notiert sein.

© IWR, 2021

23.03.2021