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Turbinen-Havarie in Haltern: Nordex gibt Überblick zum aktuellen Stand der Untersuchungen

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Hamburg - Nach der Havarie einer Nordex Windenergieanlage des Typs N149/4.0-4.5 im Windpark Haltern AV9 in Nordrhein-Westfalen am 29. September 2021 hat sich Nordex heute (07.10.2021) in einem Statement zum aktuellen Untersuchungsstand geäußert.

Vorsorglich wurden nach dem Vorfall alle identisch konfigurierten Anlagen vorläufig außer Betrieb genommen, bis nähere Erkenntnisse zur Ursache der Havarie vorliegen. Insgesamt handelt es sich dabei um weitere 22 Anlagen, die ausschließlich in Deutschland installiert wurden oder sich aktuell in der Errichtung befinden.

Nach der umfassenden Absicherung der Schadenstelle im Windpark in Haltern hat demnach jetzt ein interdisziplinäres Team aus internen und externen Experten mit den nächsten Schritten der Ursachenanalyse vor Ort begonnen. Dazu gehört die detaillierte Analyse der Anlagenteile (insbesondere der Turmsegmente und Rotorblätter). Am gestrigen Mittwoch (06.10.2021) wurde die „Bottom Box“ geborgen, die eine Analyse der Betriebsdaten der Turbine zum Unfallzeitpunkt ermöglichen soll.

In Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden habe eine schnelle und umfassende Aufklärung der Unfallursache höchste Priorität. Zum jetzigen Zeitpunkt lägen hierzu noch keine Erkenntnisse vor, untersucht werde in alle Richtungen, so Nordex. Es sei damit zu rechnen, dass die Ursachenforschung noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

© IWR, 2021

07.10.2021