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US-Förderung: Erste Machbarkeitsstudie zur CO2-Abscheidungs-Technik in Kohlekraftwerken

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Regina - Mit einer ersten Machbarkeitsstudie zum CCS-Einsatz in 750 MW-Kohlekraftwerken sollen die Effekte von Emissionsreduzierungen in den USA gezeigt werden. Das Projekt ist Teil einer breit angelegten Studie zur Umsetzbarkeit eines kommerziell nutzbaren regionalen geologischen CO2-Lagers im Südosten der Vereinigten Staaten.

Das International CCS Knowledge Centre (Knowledge Centre) mit Sitz in Regina, Saskatchewan (Kanada), arbeitet mit einem internationalen Team an dem vom US-Energieministerium (DOE) geförderten Projekt. Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts und die Abschätzung der Investitionskosten für die Einrichtung einer Post-Combustion-Kohlendioxid (CO2)-Abscheidung an einem Kraftwerk von Southern Company. Bei diesem Verfahren wird das CO2 aus dem Rauchgas eines Kraftwerks gefiltert, komprimiert bzw. verdichtet und anschließend unterirdisch in einer geologischen Formation verklappt.

Die Studie wird im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Southern States Energy Board und einem Team von Southern Company, Mitsubishi Heavy Industries (MHI) Group und Stantec Consulting Ltd. durchgeführt.

In dieser ersten Machbarkeitsstudie werden Konzeption und Kosten der Kohlenstoff-Abscheidung untersucht. Die Studie soll außerdem Details wie die Analyse der Optionen zur Integration von Dampf zwischen der Erzeugungseinheit und der Abscheidungsanlage sowie die Identifizierung möglicher Auswirkungen der neuen Prozesse auf die bestehenden Umweltzulassungen von Anlagen umfassen.

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07.06.2021