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Verkehrsausschuss: Ausschreibungskonzept für 1000 Schnellladehubs steht

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Berlin - Der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hat dem Ausschreibungskonzept für 1000 neue Schnellladestandorte in Deutschland zugestimmt. Damit kann die Ausschreibung im Sommer 2021 starten.

Sobald das Schnellladegesetz, d.h. die rechtliche Grundlage, in Kraft getreten ist, wird das Bundesverkehrsministerium (BMVI) die Ausschreibungsunterlagen im EU-Amtsblatt veröffentlichen.

Ziel ist es, bis 2023 insgesamt 1000 neue Schnelllade-Standorte zu bauen. An jedem Standort sind mehrere Ladesäulen bzw. Ladepunkte verfügbar. Künftig soll es möglich sein, den nächsten Schnellladepunkt innerhalb von zehn Minuten zu erreichen – in der Stadt, auf der Landstraße und auf der Autobahn. Jeder Ladepunkt muss jederzeit mindestens 150 kW Leistung zur Verfügung stellen. Rund 2 Mrd. Euro stehen dafür bereit.

In enger Zusammenarbeit mit dem BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH seit 2020 die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

© IWR, 2021

09.06.2021