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Wärmemarkt 2018: Absatz von Heizungswärmepumpen legt 8 Prozent zu

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Berlin - Mit einem Absatz von insgesamt 84.000 Anlagen im Jahr 2018 weist der Markt für Heizungswärmepumpen gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 8 Prozent auf. Den größten Zuwachs verzeichnen 2018 die Luftwärmepumpen mit einem Absatzplus von 10 Prozent auf insgesamt 60.500 Geräte. Erdgekoppelte Systeme (inklusive Grundwasser-Wärmepumpen) legten mit 23.500 Geräten gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent zu. Insgesamt sind in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) nun rd. 880.000 Heizungswärmepumpen installiert.

Der Absatz von Warmwasserwärmepumpen ist 2018 verglichen mit dem Vorjahr um 11 Prozent auf 15.000 Geräte gestiegen. Technologieübergreifend wurden 2018 somit insgesamt 99.000 Wärmepumpen auf dem deutschen Markt abgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends.

Das Potenzial für Heizungswärmepumpen – insbesondere im Gebäudebestand – ist allerdings noch lange nicht ausgeschöpft, da Heizkessel, die über 30 Jahre alt sind, laut Energieeinsparverordnung (EnEV) i.d.R. ausgetauscht werden müssten. Das wären allein in diesem Jahr etwa eine Million Geräte, so der BWP. Der Trend gehe aber vor allem aufgrund des hohen Strompreises aber nach wie vor zum Austausch des alten Ölkessels durch eine moderne Gas- oder Öl-Brennwertheizung, so der BWP. Für die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele sei die derzeitige Marktentwicklung nicht ausreichend.

© IWR, 2019

30.01.2019