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Wärmewende: NRW fördert Geothermie-Machbarkeitsstudien für Kommunen

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Düsseldorf - Das Land Nordrhein-Westfalen will die Wärmewende mit Hilfe der Tiefengeothermie voran bringen. Um die Technologie vor Ort zu erproben, hat das Wirtschafts- und Energieministerium den Förderwettbewerb „Wärme aus Tiefengeothermie für NRW“ ins Leben gerufen. Interessierte Kommunen waren seit vergangenem Herbst 2020 aufgerufen, Projektskizzen einzureichen. Aus zahlreichen Bewerbungen hat eine Jury drei Gewinner ausgewählt, teilte das NRW-Wirtschafsministerium mit.

Das kommunale Cluster Düren-Kreuzau, das kommunale Cluster Düsseldorf-Duisburg sowie die Stadt Straelen sind die Gewinner, die insgesamt bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten, um Machbarkeitsstudien zur Nutzung der Geothermie durchzuführen.

Das Cluster Düren-Kreuzau will in verschiedenen Anwendungsfällen die Anforderungen an das Temperaturniveau für die Papier- und Textilindustrie sowie die Metallverarbeitung untersuchen, während die Stadt Straelen den Schwerpunkt auf den lokalen Gartenbau setzt. Das kommunale Cluster Düsseldorf-Duisburg analysiert auf Düsseldorfer Seite die Versorgung von dezentralen Nahwärmenetzen (Inselnetze) und die Versorgung des Flughafens. In Duisburg wird die zentrale Einspeisung von Wärme aus Tiefengeothermie in das vorhandene Fernwärmenetz untersucht. Als Ergebnis soll eine Roadmap Tiefengeothermie entstehen.

Die Machbarkeitsstudien werden über einen Zeitraum von zwei Jahren mit jeweils bis zu 500.000 Euro gefördert. Kriterien für die Auswahl der Projekte waren neben der Einbettung in bestehende, kommunale Energie- und Wärmekonzepte auch die Einbindung externer Partner sowie der mögliche Klimaschutzeffekt.

© IWR, 2021

20.04.2021