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Wirkung verpufft: Fesseln beim Mieterstrom lösen

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In einer gemeinsam Erklärung „Ein Jahr Mieterstromgesetz“ fordern bne, Verbraucherzentrale Bundesverband, Bundesverband Solarwirtschaft, Deutsche Mieterbund, GdW - Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. sowie weitere Verbände fordern Änderungen am Mieterstromgesetz. Was geschehen muss, ist in einer breiten Verbändeallianz an vielen konkreten Punkten benannt worden. Dazu erklärt bne-Geschäftsführer Robert Busch:

„Der sinnvolle Ansatz mit dem Mieterstromgesetz breite Bevölkerungsschichten in die Energiewende mit einzubeziehen, ist in der Realität leider ziemlich verpufft. Ein Grund dafür sind der bürokratische Aufwand sowie fragwürdige Preisobergrenzen und unsinnige Mengenvorgaben, die das Gesetz für viele Interessierte unattraktiv machen. Ein Beispiel ist die nach wie vor unklare Definition des räumlichen Zusammenhangs, in dem Lieferung und Verbrauch mit Mieterstrom möglich sind."

Busch kritisiert weiterhin, dass die Zahl der realisierten Projekte als Folge der Regulierungen ein Jahr nach Einführung des Gesetzes überschaubar sie. Insgesamt werde so sehr viel dezentrales und erneuerbares Erzeugungspotential insbesondere in Städten verschenkt.

© IWR, 2018

25.07.2018