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Zukunftsinvestition: BMWi fördert Transformations-Prozess der Automobil-Zulieferer

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Berlin - Die Automobilbranche und insbesondere die Zulieferindustrie erlebt derzeit gravierende Umbrüche. Um den Strukturwandel zu bewältigen hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Eckpunkte des 2 Milliarden Euro Förderprogramms "Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie" bekannt gegeben.

Das Programm soll den Transformationsprozess der Branche hin zu klimafreundlichen Antrieben, autonomem Fahren, einer digitalisierten Produktion und innovativen Datennutzung unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Zulieferunternehmen, die der Strukturwandel besonders herausfordert, sollen von der Förderung profitieren.

Mit der Förderung sollen in den Regionen schlagkräftige Innovationscluster entstehen und ausgebaut werden. Unternehmen können finanzielle Anreize für Investitionen in Schlüsseltechnologien, für Forschung und Entwicklung sowie für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten erhalten. Das Förderprogramm beinhaltet 3 Module: Modul A umfass die Modernisierung der Produktion, insbesondere Investitionen in neue Anlagen und Industrie 4.0 fähige Infrastruktur, Im Modul B werden Forschung und Entwicklung für wettbewerbsfähige und innovative Produkte und im Modul C Regionale Innovationscluster zur Schaffung von Ökosystemen, für Wissens- und Erfahrungsaustausch und die gemeinschaftliche Nutzung etwa von Reallaboren.

Alle drei Module sollen Anfang 2021 in Kraft treten. Die Förderrichtlinien zur inhaltlichen Konkretisierung der drei Module wird das BMWi bis Jahresende 2020 veröffentlichen.

© IWR, 2020

19.11.2020