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Foxconn steht nach Sharp-Übernahme zur Solarenergie

Münster - Im April 2016 hatte der Apple-Zulieferer Foxconn mit Hauptsitz in Taiwan den japanischen Elektrokonzern Sharp übernommen. Sharp war vor etwa zehn Jahren noch größter Solarzellen-Hersteller der Welt, bevor insbesondere chinesische Produzenten an die Spitze drängten.

Doch immer noch ist der Unternehmensbereich „Energy Solutions“ mit Solarzellen und Batteriespeichern und einem Umsatz von etwa 1,2 Mrd. Euro ein wichtiger Teil von Sharp. Nun scheint klar zu sein, wie sich der neue Sharp-Mehrheitseigner Foxconn in Punkto Solarenergie positionieren will.

Foxconn will Solar-Geschäft weiterführen

Durchaus positiv steht Foxconn dem Energiesektor und der Solarenergie gegenüber. Dies ist einem offiziellen Schreiben an Mitarbeiter und Angestellte zu entnehmen. Demnach hat Foxconn-Präsident Terry Gou bestätigt, das Solar-Geschäft von Sharp weiterführen zu wollen. Foxconn werde hier vermehrt investieren, um den Geschäftsbereich weiter auszubauen. Ziel sei es, auch in den nächsten Jahren neue, innovative Lösungen anzubieten.

Über 40.000 Sharp-Mitarbeiter weltweit

Dies teilte die Agentur von Sharp Electronics (Europe) mit. Nach Monaten der Unsicherheit sei das Schreiben des Foxconn-Chefs eine erfreuliche Entwicklung für Sharps Energiesparte. Es bekräftige das Vertrauen von Foxconn in die gesamte Solarbranche.

Sharp Electronics mit Hauptsitz in London ist die europäische Tochtergesellschaft der Sharp Corporation in Japan. Neben Photovoltaikprodukten zählt Sharp auch zu den führenden Entwicklern und Herstellern von Display-Technologien. Das Unternehmen beschäftigt weltweit insgesamt rund 43.500 Mitarbeiter, die europäische Tochtergesellschaft immerhin 3.600 Mitarbeiter an 26 Standorten.

© IWR, 2016

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25.05.2016