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Innogy gewinnt Windauktion im Doppelpack

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Essen - Der Energieversorger Innogy wird verstärkt auf dem polnischen Windmarkt aktiv. Jetzt hat das Unternehmen den Zuschlag für zwei Windpark-Projekte erhalten.

Noch ist in Polen die Kohle der wichtigste Energieträger. Doch der Anteil erneuerbarer Energien soll mit Hilfe der Windenergie signifikant steigen.

Innogy erhält Zuschlag für zwei polnische Windpark-Projekte
Die polnische Regulierungsbehörde für Energie hat in der ersten polnischen Onshore-Windauktion für große Anlagen zur Unterstützung erneuerbarer Energien (Vergütungssystem: Contract for Difference) zwei Innogy Onshore-Entwicklungsprojekte bezuschlagt. Der Onshore-Windpark Zukowice ist ein 33-MW-Projekt in Niederschlesien. Das Projekt Dolice soll mit einer Kapazität von 52,2 MW in Westpommern errichtet werden. Die Investitionsentscheidung für beide Projekte ist für Anfang 2019 geplant, teilte Innogy mit. Innogy betreibt bereits acht Onshore-Windparks in Polen und will das Portfolio weiter ausbauen, so Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der Innogy SE.

Polen will Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 steigern - Innogy betreibt Windparks mit 240 MW Leistung
Polen will bis 2020 mindestens 15 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugen. Aktuell sind in Polen Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund sechs Gigawatt installiert. Innogy betreibt derzeit in Polen Onshore-Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 240 MW und will den Bereich weiter ausbauen. Die Windparks stehen in vier Regionen: Nowy Staw liegt in der Nähe der Stadt Danzig, Opalenica in der Region Posen, Krzecin und Tychowo in Westpommern. Die Windparks Suwalki, Piecki und Taciewo befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander in Podlachia im Nordosten Polens.

© IWR, 2018


23.11.2018

 




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