Altlasten: Schweizer AKW Mühleberg braucht Zwischenlager für radioaktiven Bauschutt
Münster - Am 20.12.2019 wird der Leistungsbetrieb des Schweizer Atomkraftwerks Mühleberg eingestellt. Nach einer Meldung des Schweizer Radio und Fernsehen (SFR) müssen nun etwa 1000 Tonnen strahlender Abfälle über lange Zeit abklingen, damit ihr Gefahrenpotential abnimmt – doppelt so viel wie ursprünglich erwartet. Grund sind neue Vorschriften.
Die Folge: es muss ein Abklingbecken gebaut werden. Kosten und Standort sind noch nicht bekannt. Bei den leicht radioaktiven Abfällen handelt es sich vor allem um Metalle und Bauschutt. Die Radioaktivität soll nun 30 Jahre lang erst einmal abklingen, was bisher nicht notwendig gewesen sei, berichtet der SFR.
© IWR, 2026
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19.01.2018



