Auktionserfolg: Siemens Gamesa sichert sich Auftrag für 70 MW-Windpark auf den Philippinen
Zamudio, Spanien - Siemens Gamesa hat mit der Acen Corporation, einem führenden Entwickler für regenerative Energieprojekte in Südostasien, im Rahmen der ersten Auktionsrunde für erneuerbare Energien auf den Philippinen einen Vertrag über die Lieferung von 14 Turbinen des Typs SG 5.0-145 abgeschlossen.
Der Standort des 70-MW-Windparks Capa befindet sich in Caparispisan in der Provinz Ilocos Norte im Norden des Landes. Das Projekt wird voraussichtlich im ersten Quartal 2024 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Neben der Lieferung für die Turbinen hat Siemens auch einen Vertrag für Betriebs- und Wartungsdienstleistungen für das Windprojekt für fünf Jahre abgeschlossen.
Im vergangenen Jahr hat Siemens Gamesa mit Acen einen Vertrag über das mit einer Leistung von 160 MW bislang größte Windparkprojekt auf den Philippinen abgeschlossen. Auch die Anlagen für den 2014 errichteten 81 MW Windpark in Caparispisan wurden von Siemens Gamesa geliefert. Bis heute hat Siemens Gamesa nach eigenen Angaben 60 Prozent der gesamten Windkraftkapazität des Landes installiert.
Die Philippinen haben im Juni die erste Auktionsrunde für verschiedene Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien mit einer Leistung von rund 2.000 MW abgeschlossen. Das Land hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 35 Prozent und bis 2040 50 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen, um Energiesicherheit, nachhaltige Entwicklung und integratives Wachstum zu erreichen und die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.
Die Aktie von Siemens Gamesa kann heute leicht zulegen. Aktuell notiert die Aktie des RENIXX-Konzerns mit einem Plus von 1,3 Prozent bei einem Kurs von 17,935 Euro (11:25 Uhr, 11.08.2022, Börse Stuttgart).
© IWR, 2026
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