Ausschreibungen: BWE Landesverband kritisiert Altmaier-Äußerungen
Kiel - Zu den Äußerungen des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier, die im Koalitionsvertrag zugesagten zusätzlichen Ausschreibungsvolumen zu strecken und auf wenige Regionen zu begrenzen, erklärt der Landesvorsitzende des Bundesverband Windenergie Schleswig-Holstein (BWE SH), Reinhard Christiansen:
„Mit diesen Überlegungen droht die Energiewende in voller Fahrt aus dem Gleis zu geraten. Die Windenergie ist die Leittechnologie für die Energiewende. Der Norden trägt in besonderer Weise zum Gelingen der Energiewende bei. Peter Altmaier darf sich hier nicht als Bremser betätigen!
Wind und Sonne sind die günstigen Eckpfeiler der neuen Energiewelt. Die Bundesregierung sollte sich darum kümmern, diesen CO2-freien Strom für alle Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden verfügbar zu machen, so der BWE SH. Dafür braucht es eine starke Unterstützung des Ausbaus und der Ertüchtigung des Stromnetzes. Schleswig-Holstein habe hier eine Vorreiterrolle und gezeigt, wie es geht.
Der BWE SH erwartet, dass jeder in der Koalition sich der Aufgabe stellt, die Zusagen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen. Diese Zusagen jetzt in Frage zu stellen ist ein Schlag ins Gesicht derer, die den Vertrag verhandelt haben, der Mitglieder der SPD und der Delegierten des CDU Bundesparteitages die dem Vertragstext zustimmten. So untergräbt die Koalition die Glaubwürdigkeit der Politik.
© IWR, 2026
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14.06.2018





