Bürgerentscheid Straßkirchen: BMW kann Werk für Hochvoltbatterien in Bayern bauen
Straßkirchen - Nach dem vorläufigen Endergebnis des Straßkirchner Bürgerentscheids kann BMW die Planungen für die Ansiedlungen des Batteriewerks fortsetzen. Über 75 Prozent haben für das Ratsbegehren „Ja zu einem BMW-Montagewerk für Hochvoltbatterien“ gestimmt. Knapp 77 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben abgestimmt.
„Die Menschen in Straßkirchen haben für eine gemeinsame Zukunft mit der BMW Group gestimmt. Wir können damit hier in Bayern die Chancen nutzen, die die Transformation zur Elektromobilität bietet“, sagt Produktionsvorstand Milan Nedeljković.
Im Oktober 2023 steht bereits der nächste Schritt hin zum Werksaufbau an. Die örtliche Bauleitplanung sieht dann die zweite öffentliche Auslegung vor. Dabei werden auch die zahlreichen von der BMW Group beauftragten Fachgutachten zu den Auswirkungen der Standortansiedlung vorliegen.
Die BMW Group plant, mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am zukünftigen Produktionsstandort zu beschäftigen. Rund 70 Prozent davon werden aus bereits bestehenden Standorten der BMW Group kommen und ihr Knowhow in den Aufbau des neuen Standorts einbringen, teilte BMW mit. In einem Umkreis von 20 Kilometern um den geplanten Standort leben heute bereits rund 7.500 BMW Group Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem wird die BMW Group am geplanten Standort etwa 50 Ausbildungsplätze in Zusammenarbeit mit dem Werk Dingolfing anbieten.
Nach dem Prinzip „Local for Local“ platziert die BMW Group ihre weltweiten Hochvoltbatteriemontagen so nah wie möglich an ihren Fahrzeugwerken: Für die sechste Generation der BMW Group Hochvoltbatterie entstehen aktuell Produktionsstätten in Debrecen (Ungarn), in Woodruff bei Spartanburg (USA), in San Luis Potosí (Mexiko), sowie in Shenyang (China). Dieser Ansatz sichert die Produktion auch bei unvorhergesehenen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen ab
© IWR, 2026
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