Bundesregierung nennt Haushaltsprobleme: Tennet und KfW beenden Verhandlungen über Kauf von Tennet Deutschland ergebnislos
Berlin - Die Verhandlungen zwischen der niederländischen Tennet Holding und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland über einen vollständigen Verkauf von Tennet Deutschland sind heute ergebnislos beendet worden.
Die Bundesregierung hat dem niederländischen Staat mitgeteilt, dass sie die geplante Transaktion aufgrund von Haushaltsproblemen nicht durchführen kann, teilte der Übertragungsnetzbetreiber Tennet mit. Wie bereits angekündigt, bereitet die niederländische Tennet Holding jetzt die Inanspruchnahme öffentlicher oder privater Kapitalmärkte vor, um eine strukturelle Finanzierungslösung für ihre deutschen Aktivitäten zu finden.
Die Bundesregierung ist bereit, solche alternativen Lösungen nach Angaben von Tennet zu unterstützen. In der Zwischenzeit hält Tennet an seinen umfangreichen Investitionsplänen in den Niederlanden sowie in Deutschland fest und wird dabei vom niederländischen Staat unterstützt. Dieser hatte Tennet kürzlich ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 25 Milliarden Euro für die Jahre 2024 und 2025 gewährt hat.
© IWR, 2026
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