Energie auch im April deutlich preiswerter: Inflation in Deutschland im April 2025 sinkt auf 2,1 Prozent
Wiesbaden - Die Inflation in Deutschland wird im April 2025 im Vergleich zum Vorjahr (April 2024) voraussichtlich +2,1 Prozent betragen. Nach den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bremsen vor allem die sinkenden Energiepreise (-5,4 %) die Preissteigerungen kräftig, während die Inflation bei Dienstleistungen (+3,9 %) auch im April 2025 hartnäckig und deutlich über dem Gesamtindex verharrt.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im April 2025 voraussichtlich +2,9 Prozent, so Destatis.
Der Preisdruck bei Waren (+0,5%) ist dagegen auch im April 2025 weiterhin gering, bei Nahrungsmittel (+2,8%) aber weiterhin hoch.
Zur Inflationsentwicklung in Deutschland: Ein starker Anstieg der Strompreise Ende 2021 in Folge des massiven Ausfalls französischer Atomkraftwerke und die anschließende Gaspreisexplosion (Ausfall Gaslieferungen) nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 haben zunächst eine kräftige energieinduzierte Inflationswelle mit historischen Dimensionen ausgelöst.
In der Spitze stieg die Inflation in Deutschland bis auf 8,8 Prozent (Oktober, November 2022), das hat die EZB wiederum zu steigenden Zinsen (Leitzins) von 0 Prozent (Juli 2022) auf über 4 Prozent veranlasst. Die gestiegenen Zinsen und Energiepreise sowie die Inflation führten anschließend zu einer sehr starken Lohn-Preisspirale, die trotz der anschließend kräftig gesunkenen Energiepreise noch nicht wieder ausgelaufen ist. Auch die aktuellen Zinssenkungen der EZB von in der Spitze 4,5 Prozent (September 2023) für den Einlagensatz auf nunmehr 2,25 Prozent (April 2025) wirken erst mit zeitlicher Verzögerung in der Wirtschaft. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt bei 2,40 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,65 Prozent.
© IWR, 2026
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30.04.2025



