Energiewende: KWK-Verband fordert Sektorkopplung und Wärmewende
Berlin – Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) widmete sich auf seinem Kongress 2017 der zukünftig notwendigen Rolle der KWK in der Energiepolitik. Über 100 Teilnehmer nahmen am diesjährigen B.KWK-Kongress teil.
„Die Energiewende muss künftig ganzheitlich gesehen werden“, fordert B.KWK-Präsident Berthold Müller-Urlau. Die Einführung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch, den Ausschluss der KWK von der Mieterstromförderung und die vorgesehene Abschaffung der vermiedenen Netznutzungsentgelte ab 2023 kritisiert Müller-Urlaub als „Hinterlassenschaft der alten Bundesregierung“.
Müller-Urlaub fordert eine Wärmewende, die Einführung einer nationalen CO2-Steuer neben dem Emissionshandel und die "Berücksichtigung der geborenen Rolle der flexiblen KWK als Koppelelement der Sektorenkopplung unter Nutzung des Gasnetzes und die Einleitung einer generellen Neustrukturierung des Energieversorgungssystems“.
© IWR, 2026
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