Enpal kooperiert mit Stadtwerken: Enpal startet Wärmepumpen-Offensive für Haushalte außerhalb der Fernwärme
Berlin - Der Berliner Energiedienstleister Enpal steigt in die kommunale Wärmeplanung ein und bietet Städten und Gemeinden eine langfristige Partnerschaft an. Ziel ist die Versorgung von Haushalten außerhalb bestehender Fernwärmenetze mit Wärmepumpenlösungen im Einfamilienhausbereich.
Während viele Kommunen den Ausbau zentraler Fernwärmestrukturen vorantreiben, adressiert Enpal gezielt die Gebäude, die perspektivisch nicht an ein Wärmenetz angeschlossen werden. „Viele Städte und Gemeinden stehen bei der kommunalen Wärmeplanung vor derselben Herausforderung: Für Haushalte außerhalb zentraler Fernwärmenetze braucht es in den kommenden Jahren moderne, klimafreundliche Heizlösungen. Genau hier setzen wir an“, sagt Moritz Schreckenberger, Vice President Geschäftsentwicklung bei Enpal. „Das Stadtwerk bleibt zentraler Ansprechpartner für die Haushalte, fokussiert sich aber auf den Ausbau der Fernwärmenetze, während wir in den Häusern außerhalb des Netzes die Wärmewende in die Tat umsetzen.“
Nach Angaben von Enpal nutzen bereits mehrere Stadtwerke das Angebot, darunter die Stadtwerke Springe in Niedersachsen. Weitere Kooperationen sollen im laufenden Jahr folgen.
Enpal übernimmt im Rahmen der Kooperation die Planung, Installation und Wartung der Wärmepumpen sowie unterstützende Vermarktungsleistungen. Die Umsetzung erfolgt laut Enpal binnen zwei bis vier Wochen nach Vertragszeichnung. Angesichts der angespannten Fachkräftesituation könne dies für kommunale Partner ein relevanter Faktor sein.
Seit dem Markteintritt 2023 hat Enpal nach eigenen Angaben mehr als 15.000 Wärmepumpen installiert, davon über 10.000 im Jahr 2025. Damit sieht sich das Unternehmen als Marktführer in Deutschland. Geschäftsführer Simon Harske betont: „Durch standardisierte Abläufe und klare Qualitätsprozesse können wir einen einheitlich hohen Standard sicherstellen. Mit unserer eigenen Enpal Wärmepumpe haben wir zudem die langfristige Produktverfügbarkeit gesichert.“
© IWR, 2026
Axpo sieht Zukunft in steuerbare Kraftwerke und Speicher: Schweizer Energiekonzern Axpo setzt auf Flexibilität und erneuerbare Energien – nicht auf neue Atomkraftwerke
Nordex punktet in Spanien: Nordex sichert sich 80 MW-Windparkauftrag mit Ausbauoption auf 120 MW
AKW-Wartungsstillstand in Belgien auch 2027 und 2028: Belgien schaltet alle Atomkraftwerke für sieben Monate ab
E-Storage liefert Batteriespeicher-Lösungen: Canadian-Solar-Tochter E-Storage erhält Zuschlag für Batterie-Großspeicher-Projekte in Großbritannien
UKA-Windpark Fehrenbötel gestartet: Zweiter Windpark von UKA in Schleswig-Holstein liefert grünen Strom
Das könnte Sie auch noch interessieren
Tagesaktuelle Stromerzeugung in Europa just in time
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
Jobticker - Neuzugänge Energiejobs
20.02.2026





