Erfolgreiche Kooperation zwischen UKA und Nordex: UKA setzt Meilenstein mit 300. Nordex-Windenergieanlage in Brandenburg
Meißen - Der Energieparkentwickler UKA erreicht einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit mit dem Windturbinenhersteller Nordex. Mit dem Windpark Halenbeck-Warnsdorf in Brandenburg steht die Errichtung der 300. Windenergieanlage an, die auf Basis des seit 2020 bestehenden Rahmenvertrags zwischen beiden Unternehmen realisiert wird.
Der Windpark hat für UKA eine besondere Bedeutung, nicht zuletzt wegen des langwierigen Genehmigungsprozesses. Über einen Zeitraum von sechs Jahren verzögerten zusätzliche Anforderungen der Behörden die Freigabe des Projekts. Durch weitere Gutachten, enge Zusammenarbeit mit anderen Projektierern sowie intensive Abstimmungen mit Landkreis und Ministerium konnte die Genehmigung schließlich erlangt werden.
Mit dem Projekt profitieren mehrere Seiten: Die umliegende Gemeinde erhält zusätzliche Einnahmen über Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und den Windkrafteuro, Grundstückseigentümer profitieren von Pachteinnahmen und die Energieversorgung in Deutschland wird weiter unabhängiger von fossilen Importen. Bundesweit hat UKA Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als zwei Gigawatt fertig geplant oder in Genehmigungsverfahren.
Die enge und langfristige Partnerschaft mit Nordex ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Umsetzung der Projekte. Seit Abschluss des Rahmenvertrags im Jahr 2020 konnten beide Unternehmen effiziente Prozesse etablieren und die Qualität der Vorhaben weiter steigern. Aktuell befinden sich Windparks mit rund 1,5 GW (1.500 MW) Gesamtleistung im Bau, die ersten Arbeiten am Windpark Halenbeck-Warnsdorf sollen Anfang 2026 beginnen.
Die 300. Anlage aus der Zusammenarbeit von UKA und Nordex soll nur wenige Monate nach Baubeginn erstmals Strom aus erneuerbaren Energien liefern. Auch Nordex sieht in dem Projekt ein starkes Signal für die Energiewende in Deutschland und die verlässliche Partnerschaft beider Unternehmen.
© IWR, 2026
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