Grüner Wasserstoff: Nel ASA schließt Rahmenvertrag über Lieferung von Elektrolyseuren
Oslo - Die Nel Hydrogen Eletrolyer AS ist eine Tochtergesellschaft der norwegischen Nel ASA. Nel Hydrogen hat jetzt einen Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Elektrolyseuren mit einer Leistung von 60 MW abgeschlossen.
Auftraggeber ist die Lhyfe Labs SAS (Lhyfe) in Frankreich. "Wir sind stolz darauf, die bevorzugte Wahl für Lhyfe zu sein. Unsere Elektrolyseure haben eine beispiellose Erfolgsgeschichte, was die Kombination von hoher Effizienz und Zuverlässigkeit betrifft, und wir freuen uns, Lhyfe bei ihren Wasserstoff-Bemühungen in der Zukunft zu unterstützen", sagt Jon André Løkke, CEO von Nel.
Der Rahmenvertrag folgt auf eine zuvor unangekündigte Bestellung über 1 Million Euro für einen alkalischen A150-Elektrolyseur im März 2020, der zur Herstellung von grünem Wasserstoff für eine Busflotte im französischen Bouin verwendet werden soll. Die Vereinbarung umfasst 20 zusätzliche Elektrolyseure, was etwa 60 MW entspricht, die in den nächsten 4 Jahren zu ähnlichen Bedingungen gekauft werden sollen, teilte Nel ASA mit. Der erste Elektrolyseur soll Anfang 2021 neben einem Windpark in Bouin, 50 km südwestlich von Nantes, Frankreich, installiert werden.
Die im globalen Aktienindex RENIXX World gelistete Nel ASA setzt sich im heutigen Handel mit aktuell einem Plus von 2 Prozent auf 1,07 Euro an die RENIXX-Spitze.
© IWR, 2026
Stellenangebot: BSD Bildungs- und Servicezentrum GmbH sucht Vom Monteur zum Ausbilder (m/w/d) Nordex liefert erneut Turbinen auf 199-Meter-Türmen: Nordex erhält Zuschlag für Repowering-Projekt in Hessen
EWE vergibt Offshore Windservice-Auftrag: Deutsche Windtechnik gewinnt Wartungsauftrag für Offshore-Windpark Riffgat zurück
Internationale Windmesse in Deutschland: WindEnergy Hamburg 2026 erwartet 43.000 Teilnehmer - Speicher erstmals eigener Messeschwerpunkt
Energiequelle setzt auf Enercon: Energiequelle nimmt 4,2-MW-Windenergieanlage in Brandenburg in Betrieb
Weitere Sabotage am Stromsystem? Erneuter Vorfall an Strominfrastruktur: RWE-Braunkohlekraftwerke mit 4.200 MW Kapazität vom Netz
Das könnte Sie auch noch interessieren
Energiejobs-Newsletter mit aktuellen Stellenangeboten
Tagesaktuelle Solarstrom-Erzeugung in Europa live
Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
21.04.2020



