Iberdrola behält Mehrheit: Japanische Kansai beteiligt sich an Offshore Windpark Windanker - Windstrom komplett verkauft
Madrid - Iberdrola hat dem japanischen Energieversorger Kansai den Einstieg in sein bereits im Bau befindliches Offshore-Windprojekt Windanker ermöglicht. Kasai wird eine Beteiligung von 49 Prozent erreichen, Iberdrola behält mit den restlichen 51 Prozent die Mehrheit.
Der Offshore-Windpark Windanker in der deutschen Ostsee wird über eine installierte Leistung von 315 MW verfügen und im letzten Quartal 2026 in Betrieb gehen.
Der Offshore-Windpark Windanker wird mit 1,28 Milliarden Euro (100%) bewertet, das sind 4,1 Mio. Euro pro MW und entspricht dem 13,5-fachen EBITDA. Iberdrola wird die Vermögenswerte kontrollieren und verwalten sowie Bau-, Betriebs-, Wartungs- und andere Unternehmensdienstleistungen erbringen.
Die Vereinbarung stärkt die Beziehung zwischen den beiden Unternehmen nach der Übernahme von Electricity North West (ENW) durch Iberdrola, an der Kansai einen Anteil von 12 Prozent hält, und ermöglicht es Iberdrola, seine Allianz und den Plan zur Rotation der Anlagen voranzutreiben, das Iberdrola-Wachstum in Ländern mit hoher Kreditwürdigkeit zu beschleunigen und gleichzeitig seine Finanzkraft zu konsolidieren.
Der Windpark Windanker wird über 21 Windturbinen mit einer Leistung von je 15 MW (14 MW Turbinen von Siemens Gamesa mit Powerboost-Funktion auf 15 MW) verfügen. Die gesamte Windstromproduktion ist bereits über langfristige Verträge verkauft.
© IWR, 2026
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13.12.2024



