Iberdrola setzt auf PPAs: Iberdrola bleibt Marktführer bei langfristigen Stromverträgen in Europa
Bilbao (Spanien) - Der Ausbau von langfristigen Stromlieferverträgen für erneuerbare Energien (Power Purchase Agreements, PPAs) ist eine wichtige Säule für die Elektrifizierung und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Dekarbonisierung der Industrie.
Nach den Ergebnissen des aktuellen „Pexapark Renewables Market Outlook 2026“ ist der spanische Energiekonzern Iberdrola zum dritten Mal in Folge europäischer Marktführer im PPA-Segment.
Weltweit erreichen die langfristig abgeschlossenen Stromlieferverträge von Iberdrola mittlerweile ein Volumen von 400 Terawattstunden (TWh), unter anderem in Spanien, Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Brasilien, Australien, Portugal, Italien und Polen.
Zu den PPA-Partnern von Iberdrola zählen große multinationale Unternehmen wie Microsoft, Amazon, Apple, Telefónica, Mercedes-Benz, Heineken und Renault. Iberdrola sieht darin ein Zeichen für die wachsende Nachfrage von Unternehmen, die ihre Dekarbonisierung vorantreiben wollen. Durch PPAs ermöglicht Iberdrola Industriekunden „den Zugang zu 100 % erneuerbarer Energie zu stabilen, langfristigen Preisen“, was sowohl Emissionen reduziere als auch die Wettbewerbsfähigkeit stärke.
Iberdrola verfolgt im PPA-Segment eine Strategie, die auf einem „diversifizierten Portfolio an Projekten im Bereich erneuerbare Energien“ basiert, das Offshore- und Onshore-Windenergie, Solar, Wasserkraft sowie Batteriespeicher kombiniert. So lasse sich jeder Vertrag „auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden“ zuschneiden, so Iberdrola.
Iberdrola selbst ist nach eigenen Angaben auf Basis der Marktkapitalisierung der größte Energieversorger Europas und der zweitgrößte Energieversorger weltweit. Das Unternehmen hat über 46.000 Mitarbeitende und Vermögenswerte von mehr als 160 Mrd. Euro.
© IWR, 2026
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