Industriestrom: Verband sieht große Verantwortung bei Kohlekommission
Berlin - Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. betont anlässlich der morgigen (26.06.2018) Auftaktsitzung der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ die große Verantwortung, die auf der Kommission liegt.
„Die Kommission hat nicht nur den Auftrag, eine konkrete Perspektive für neue, zukunftssichere Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen zu schaffen - sie muss bei der Entwicklung eines klimapolitischen Maßnahmenkatalogs auch die daraus resultierenden Konsequenzen für die energieintensive Industrie im Blick behalten. Dazu gehört der Strompreis, der ein entscheidender Standortfaktor für die stromintensive Industrie ist. Derzeit wirkt sich Strom, der mit Braunkohle erzeugt wird, kostenmindernd auf den Gesamtstrompreis aus. Wir gehen davon aus, dass ein nationaler Ausstieg aus der Kohleverstromung sich direkt auf die Merit Order auswirkt und so zu steigenden Strompreisen führt, insbesondere im internationalen Vergleich“, erklärt Barbara Minderjahn, Hauptgeschäftsführerin des VIK.
Der VIK fordert wegen der zahlreichen Wechselwirkungen, dass die Kommission sehr transparent arbeitet und zu den kritischen Fragestellungen auch Expertise von außen einholt.
© IWR, 2026
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