Kapitalerhöhung: Vestas und Mitsubishi Heavy Industries schließen Asset-Tausch ab
Aarhus - Der dänische Windkraftanlagen-Hersteller Vestas und die japanische Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) haben eine Vereinbarung zum Ausbau ihrer Partnerschaft im Bereich der nachhaltigen Energie geschlossen.
Mit dem Abschluss der jetzigen Vereinbarung hat Vestas die Anteile von MHI am Joint Venture MHI Vestas Offshore Wind (MVOW) übernommen, während MHI 2,5 Prozent der Anteile an Vestas erworben hat und für einen Sitz im Board of Directors von Vestas nominiert wird.
Im Rahmen der Umsetzung der Transaktion erfolgt eine Kapitalerhöhung um nominal DKK 5.049.337, die nun abgeschlossen ist. Vestas erhält danach das vollständige Eigentum am Offshore-Geschäft gegen Zeichnung neuer Aktien von Vestas durch MHI. Die neuen Aktien, die an MHI ausgegeben werden, betragen 2,5 Prozent der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien von Vestas nach der Kapitalerhöhung, insgesamt 5.049.337 Vestas-Aktien.
Mit der Kapitalerhöhung beläuft sich das gesamte Aktienkapital von Vestas auf nominal 201.973.452 DKK, eingeteilt in 201.973.452 Aktien zu je 1 DKK, teilte Vestas mit.
Vestas hatte das Offshore Windgeschäft im Jahr 2013 veräußert und das Joint Venture mit Mitsubishi gestartet. Bert Nordberg, Chairman of the Board von Vestas, sagte: "Die Rückkehr zum Offshore-Geschäft ist der Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte von Vestas, das starke Wachstumschancen bis 2030 und eine weitere Beschleunigung des Einsatzes von erneuerbaren Energien bietet."
Die Vereinbarung vom 14.12.2020 ist nun von den zuständigen Behörden genehmigt und von den beteiligten Parteien abgeschlossen, sodass die Integration nun beschleunigt werden kann. Ziel ist es, die organisatorische Integration bis zum 01. Februar 2021 abzuschließen.
© IWR, 2025
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