Klimawandel: Bund baut Messnetz für UV-Strahlung aus
Berlin - Der Klimawandel beschert uns mehr sonnige und heiße Tage – und damit auch mehr krebserregende UV-Strahlung. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erweitert nun sein UV-Messnetz von 12 auf 20 Stationen bis Ende 2019. Das BfS invormiert die aktuelle UV-Belastung über den UV-Index. Den Startschuss für die Erweiterung gab Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Montag (27.08.2018) bei ihrem Besuch im BfS in Neuherberg bei München.
Das BfS arbeitet seit vielen Jahren daran, UV-bedingten Erkrankungen und vor allem Hautkrebs entgegen zu wirken. Hochrechnungen auf Basis der Daten des Krebsregisters Schleswig-Holstein von 2018 zeigen allerdings, dass die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen weiter zugenommen hat. Demnach erkrankten 2015 rund 293.000 Menschen neu an Hautkrebs, davon etwa 258.000 an Hautkrebs hellen Typs und etwa 35.500 am schwarzen Hautkrebs, dem Melanom. Dies sind etwa zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2013.
© IWR, 2026
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27.08.2018



