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Klimawandel: September 2019 erreicht globale Rekordtemperatur seit 1880

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Münster - Die US-Klimabehörde NOAA hat die globalen Daten für den September 2019 veröffentlicht. Danach zählt der letzte Monat zusammen mit dem außergewöhnlichen Temperaturen im September 2015 zu den heißesten September-Monaten seit der Wetteraufzeichnung. Zudem ist der Zeitraum Januar - September 2019 der zweitwärmste 9-Monatszeitraum.

Die durchschnittliche globale Temperatur der Land- und Meeresoberflächen im September 2009 hat nach NOAA-Angaben mit 15,95 Grad Celsius um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15 Grad gelegen. Der September 2015, 2016 und 2019 sind die bisher einzigen September-Monate mit einer Abweichung von größer gleich 0,9 Grad Celsius.

Nordamerika hatte den wärmsten September seit Beginn der kontinentalen Aufzeichnungen im Jahr 1910 mit 1,72 Grad C. Südamerika, Afrika, Asien, der Golf von Mexiko und die hawaiianische Region hatten einen der drei wärmsten September.

Arktis: Die arktische Meereisbedeckung (Ausdehnung) erreichte für September mit 32,6% unter dem Durchschnitt der Jahre 1981-2010 den drittniedrigsten Wert. Die Arktis erreichte am 18. September ihre jährliche Mindestmeereisausdehnung von 1,60 Millionen Quadratmeilen und markierte damit das Ende der diesjährigen Schmelzsaison. Die Mindestausdehnung des arktischen Meereises für 2019 war zusammen mit 2007 und 2016 die zweitniedrigste Mindestausdehnung in dem Betrachtungszeiraum.

© IWR, 2019

17.10.2019