Mehr Windstrom: Weniger Kohlestrom im ersten Quartal 2019
Berlin - Die Stein- und Braunkohlekraftwerke in Deutschland haben von Januar bis März 2019 rund 12 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) weniger Strom erzeugt als im Vorjahreszeitraum: Speisten sie im ersten Quartal 2018 noch rund 63 Mrd. kWh Strom ein, so waren es 2019 rund 51 Mrd. kWh – ein Rückgang um 19 Prozent. Das teilte der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. in Berlin mit.
Gründe hierfür waren zum einen das nahezu durchgängig hohe Windaufkommen zu Beginn des Jahres 2019, insbesondere im März 2019: Dadurch konnten die Erneuerbaren insgesamt 9,3 Mrd. kWh oder 16 Prozent mehr Strom als im Vorjahreszeitraum einspeisen, was den Bedarf an konventionell erzeugtem Strom reduzierte. Zum anderen lag es an unterschiedlichen Witterungsbedingungen: Während das erste Quartal 2018 vor allem im Februar und März außergewöhnlich kalt war, brachten diese Monate im Jahr 2019 besonders milde Temperaturen. Dementsprechend wurde weniger Energie für Heizwärme eingesetzt: Der Stromverbrauch ging im Vergleichszeitraum um 1,7 Prozent zurück.
© IWR, 2026
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20.05.2019



