Meilenstein: Wacker Chemie AG ist 200. Partner des Wasserstoff-Netzwerks Bayern
München – Vor zwei Jahren wurde das Zentrum Wasserstoff Bayern (H2.B) gegründet. Als 200. Partner nimmt die Wacker Chemie AG am Wasserstoffnetzwerk teil. Das Unternehmen plant am Standort Burghausen den Bau einer Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 20 Megawatt. Hier soll mit Strom aus erneuerbaren Quellen Wasserstoff produziert werden und mit einer Syntheseanlage in Methanol umgewandelt werden können. Eine Finanzierung des Vorhabens RHYME Bavaria durch EU und Bund wird derzeit geprüft.
Christian Hartel, CEO der Wacker Chemie AG: "Wir freuen uns auf den Austausch im Wasserstoffbündnis. Gerade für die chemische Industrie ist grüner Wasserstoff ein zentraler Baustein auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität. Als Rohstoff und Energieträger liefert er die Voraussetzungen, um die Produktionsprozesse CO2-neutral umzugestalten. Gelingen kann der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft aber nur mit großen Mengen erneuerbaren Stroms. Günstiger Ökostrom ist in diesem Transformationsschritt die beste Wasserstoffstrategie für die Industrie.“
Bayern will in den kommenden Jahren mehr als 100 Millionen Euro Fördergelder in Forschung und Entwicklung investieren. „Die Entscheidung des Bundes, einen Teil des Nationales Wasserstoffzentrums in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut anzusiedeln, bestätigt unsere Politik“, sagt Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger.
© IWR, 2026
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09.09.2021





