Messeallianz: The smarter E Europe nimmt PV, Speicher, E-Auto und Wärmepumpen in den Fokus
München, Pforzheim - „Accelerating Integrated Energy Solutions“ - unter diesem Motto stehen in dieser Woche vom 19. bis 21. Juni 2024 auf der Fachmesse The smarter E Europe branchenübergreifende Lösungen für eine erneuerbare Energieversorgung 24/7 in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr im Fokus.
Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft vereint die vier Fachmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe. Das Event findet auf der Messe München statt. In 19 Messehallen und auf einem Freigelände werden rund 3.000 Aussteller sowie mehr als 115.000 Besucher aus aller Welt erwartet.
Besucher der Messe erfahren unter anderem wie Privatverbraucher auf clevere Art und Weise in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr autark werden, und wie daraus neue Geschäftsmöglichkeiten für Installateure und Systemanbieter entstehen. Allein in Deutschland stehen rund 19,3 Millionen Wohngebäude. Mehr als die Hälfte davon muss in den kommenden 20 Jahren saniert und mit Photovoltaik (PV) ausgestattet werden. Aber auch in ganz Europa spielen Wohnhäuser eine zentrale Rolle beim Solarausbau.
Ein Thema ist auch die zunehmende Elektrifizierung in den Bereichen Verkehr und Wärme und die Nutzung von Solarstrom. Neben de r Versorgung von Wohnhäusern und Wohnungen kann dieser beispielsweise für die wachsende Flotte von Elektroautos verwendet werden. Im Heimsystem können batterieelektrische Fahrzeuge kostengünstig und klimaneutral mit dem erzeugten Solarstrom geladen werden. Ebenfalls können Wärmepumpen mit dem selbst erzeugten PV-Strom betrieben werden. In Deutschland wurden im vergangenem Jahr 51 Prozent mehr Wärmepumpen als zum Vorjahr verkauft. Mit der Verabschiedung des EU Wärmepumpen Aktionsplans ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung in ganz Europa dynamisch fortsetzen wird.
Die Solarbranche bietet mit Blick auf die weitere Transformation des Energiesystems eine breite Palette an Komponenten - von PV-Anlagen über intelligente Wallboxen und Smart Meter bis hin zu Energiemanagementsystemen, skalierbaren Batteriespeichern, multifunktionalen Wechselrichtern und Wärmepumpen. Ein umfassendes Energiesystem erfolgreich aufzubauen, erfordert aber nicht nur die Interaktion zwischen den einzelnen Komponenten, sondern auch eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Elektrohandwerk, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) und weiteren Gewerken.
Auf der Agenda stehen in diesem Zusammenhang auch die Optimierung des Eigenbedarfs und die Entlastung der Netze. Um eine erneuerbare Energieversorgung 24/7 realisieren zu können, benötigt das Stromsystem nämlich ein großes Maß an Flexibilität. Flexible Kleinverbraucher mit eigenen Heimenergiesystemen können einen großen Beitrag dazu leisten, Stromerzeugung und -verbrauch im Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig ihren Eigenverbrauch kostengünstig zu optimieren. Dynamische Stromtarife sind eine weitere Möglichkeit, um Angebot und Nachfrage besser zu koordinieren.
© IWR, 2026
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