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Netto-Null-Emissionen: Schwedische Regierung begrüßt EU-Klimastrategie

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Stockholm - Die Europäische Kommission hat ihre strategische Langzeitvision für die EU vorgestellt. Die schwedische Regierung beurteilt das ehrgzeizige Ziel positiv, Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2050 zu erreichen. Diese Strategie stehe im Einklang mit dem hohen Ehrgeiz, für das sich Schweden eingesetzt hat, so die schwedische Regierung. "Es ist ein wichtiger und positiver Schritt, dass der Kommissionsvorschlag bis 2050 eindeutig auf Netto-Null-Emissionen hinweist und die Vorteile einer solchen Umstellung für die gesamte Gesellschaft deutlich macht. Die EU muss bei der Umsetzung des Pariser Abkommens eine Vorreiterrolle einnehmen und sollte alles tun, um die globale Erwärmung zu begrenzen“, sagt Isabella Lövin, Ministerin für internationale Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz.

Die schwedische Regierung wird nun den Vorschlag der EU-Kommission prüfen. Die Verhandlungen mit den anderen EU-Mitgliedstaaten beginnen dann im Ministerrat. Im Rahmen des Pariser Übereinkommens wird die EU voraussichtlich eine endgültige Fassung der langfristigen Klimastrategie bis 2020 annehmen und sie dem Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) vorlegen.

Schweden hat sich zum Ziel gesetzt, Netto Null Emissionen an Treibhausgasen bis zum Jahr 2045 zu erreichen und will danach negative Emissionen verursachen, so die schwedische Regierung.

© IWR, 2018

29.11.2018