Ørsted investiert in Offshore-Service und Wartung: Neue Fachkräfte und Serviceschiff für die Nordsee
Norden-Norddeich – Der dänische Energiekonzern und Offshore-Spezialist Ørsted erweitert seinen Standort in Norden-Norddeich. Geplant ist die Besetzung von 30 zusätzlichen Stellen, die bislang durch externe Dienstleister abgedeckt wurden. Damit wächst die Belegschaft vor Ort um rund 15 Prozent.
Zusätzlich wird Ørsted künftig ein weiteres Service-Schiff zur Wartung seiner Offshore-Windparks in Deutschland einsetzen.
Mit dem Ausbau des Teams stärkt Ørsted nicht nur seine internen Kompetenzen, sondern steigert auch die Effizienz und Betriebssicherheit seiner Windparks. Im Fokus der Neueinstellungen stehen insbesondere Teamleiter- und Servicetechnikerpositionen im Bereich der Hochspannungskomponenten – zentrale Elemente für einen sicheren und störungsfreien Betrieb der Anlagen. Die gesuchten Fachkräfte sollen die zuverlässige Funktion von Transformatoren und Kabeln gewährleisten. Neu geschaffene Teamleiterpositionen verantworten darüber hinaus Inspektionen von Aufzügen und Krananlagen sowie die Sicherheitsausstattung an den Windkraftanlagen.
Neu im Einsatz ist außerdem das Serviceschiff „Wind of Hope“ – das zweite sogenannte Service Operation Vessel (SOV), das Ørsted in seinen deutschen Offshore-Windparks einsetzt. Es ergänzt die seit 2019 eingesetzte „Wind of Change“ und wurde speziell für den langfristigen Wartungseinsatz konzipiert. Die „Wind of Hope“ unterstützt die Wartung von bislang 337 Windkraftanlagen und erhöht die Effizienz des laufenden Betriebs. Mit moderner Technik und nachhaltigem Antrieb ist sie ein weiterer Schritt zur Sicherstellung einer konstanten Energieproduktion, so Orsted.
Zur Ausstattung der 84 Meter langen “Wind of Hope“ gehört ein nachhaltiger Diesel-Elektrik Antrieb mit Hybrid-Unterstützung. Zusätzlich unterstützt ein Batteriepack das Antriebskonzept. Für die Sicherheit bei der Wartung verfügt die Gangway über eine Bewegungskompensation, die Wellengang ausgleicht und so den Überstieg für das Personal erleichtert. Zudem kommt eine intelligente Dynamic Positioning-Steuerung zum Einsatz, mit der das Schiff mit einer Abweichung von maximal einem Meter auf der Stelle stehen bleiben kann.
© IWR, 2026
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16.04.2025



