Power-to-X: Total setzt auf hocheffiziente Wasserstoff-Technologie von Sunfire
Dresden/Leuna - Das Dresdener Technologie-Start-up Sunfire hat einen Kooperationsvertrag mit dem französischen Energiekonzern Total abgeschlossen. Im Zuge der Kooperation wird Sunfire einen Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawatt-Maßstab zur Nutzung im industriellen Umfeld liefern. Sunfire übernimmt die Installation der Anlage sowie den Betrieb und die Instandhaltung des Elektrolyseurs, der zukünftig im ersten Prozessschritt für die Produktion von synthetischem Methanol aus hochkonzentriertem CO2 aus der Total Raffinerie Mitteldeutschland eingesetzt werden soll. Das Projekt ist Teil des Forschungs- und Entwicklungsprojektes E-CO2MET.
Das Besondere am Hochtemperatur-Elektrolyseur ist die Fähigkeit, günstigen Dampf oder Abwärme aus Industrieprozessen und Syntheseverfahren direkt nutzen zu können und damit den Bedarf an wertvollem Ökostrom zu reduzieren. Damit sei es das bisher effizienteste Verfahren für die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff. Dank der hohen Effizienz von über 80% könnten auch die Gesamtkosten des integrierten Verfahrens maßgeblich gesenkt werden, so Sunfire.
Während der Zusammenarbeit mit Total soll der Elektrolyseur von Sunfire in verschiedene Forschungsprogramme eingebunden werden. Am Standort Leuna sollen u.a. diverse operative Studien durchgeführt, die die Leistungsfähigkeit des Systems auch in Abhängigkeit von variabler erneuerbarer Energiezufuhr bewerten sollen.
© IWR, 2026
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02.10.2019



